Wie der Streamingdienst Spotify verkündet, wird es zukünftig möglich sein, Werbung in Podcasts zu platzieren, die an das Hörverhalten der Nutzer angepasst ist. Die Technologie dahinter „Streaming Ad Insertion (SAI)“ macht es zudem möglich den Erfolg der Postcast-Werbung verlässlich zu messen.

Spotify will ausführliche Analysemöglichkeiten anbieten, die es in dieser Form bisher nicht gibt. Dazu gehören Statistiken wie tatsächliche Impressionen von Werbung, Häufigkeit, Reichweite und anonymisierte Zielgruppeninformationen (z.B. Alter, Geschlecht, Gerätetyp und Hörverhalten).

„Wir können Anzeigen in Echtzeit schalten, je nachdem, wer Sie sind und was Sie interessiert, und wir können nachvollziehen, ob die Anzeige tatsächlich gehört wurde oder nicht.“

Jay Richman, Vice President und Head of Global Ads Business and Platform auf der diesjährigen Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas.

Immer mehr Nutzer hören fast täglich mehrere Stunden Podcasts. Spotify hat die Entwicklung genau verfolgt und fokussierte sich bereits im vergangenen Jahr darauf. So wurde die Podcast Bibliothek deutlich erweitert und ein benutzerfreundliches Tool zur Postcast-Produktion eingeführt. Mit den „Spotify Podcast Ads“ soll das Format nun auch für Werbetreibende relevanter werden.

Denn laut einer Studie werden 81% der Hörer im Anschluss an eine Podcast-Werbung aktiv. Um dies weiter zu fördern, will Spotify es zukünftig darüber hinaus möglich machen direkt mit der Werbung zu interagieren. Nutzer müssen sich Gutschein-Codes dann nicht mehr merken, sondern können diese bereits während des Hörens direkt einlösen.

Mit der Einführung personalisierter Podcast-Werbung sichert sich Spotify einen großen Vorteil gegenüber anderen Podcast-Apps. Vorerst wird die neue Werbeform aber nur für hauseigene Produktionen zugänglich sein. Sollte sich der erhoffte Erfolg einstellen, ist die Erweiterung auf externe Produktionen geplant.

Spotify legt Wert auf Datenschutz

Um überhaupt zielgerichtete Werbung anbieten zu können, sind entsprechend sensible Nutzerdaten erforderlich. Müssen sich Nutzer Sorgen um Ihre Daten machen? Jay Richman versichert, dass Hörer-Daten ausschließlich anonymisiert an Werbekunden weitergegeben werden.

Außerdem hat Spotify seinen Hauptsitz in Europa. Damit unterliegt es wesentlich strengeren Auflagen zum Datenschutz. Zudem haben Nutzer in Ihren Einstellungen die Möglichkeit über Ihre gesammelten Daten selbst zu bestimmen.

Nutzer müssen zudem nicht befürchten mit mehr Werbung konfrontiert zu werden. Zusätzliche Werbung soll es nicht geben. Stattdessen wird mit der Einführung der neuen Werbeform bereits bestehende Werbung ersetzt.

Fazit

Spotify Podcast Ads könnten für Werbetreibende ein neues, interessantes und hochwertiges Format bieten. Wir sind gespannt, wie sich diese Form der Vermarktung entwickeln und welche Auswirkungen dies auf Hörer und Podcaster haben wird.

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