Bannerwerbung wirkt. Aber nur, wenn sie richtig gemacht ist. Sie wollen mit Ihrem Banner Interesse und Emotionen wecken? Mit unseren Gestaltungstipps bringen wir Sie Schritt für Schritt auf den Weg zum Erfolg!

1. Groß, größer, Banner?

Bei den Bannerformaten haben sich bestimmte Standardgrößen als Evergreens herausgestellt. Laut Google Adsense haben sich diese Formate als erfolgreichste Werbebanner bewiesen:

Die beliebtesten Bannerformate

2. Das Grundrezept mit Geling-Garantie

Grundsätzlich besteht jedes Banner aus drei Komponenten: Dem Logo, dem Werbeversprechen/Claim und einem Call-to-Action.

Das Logo muss deutlich zu erkennen sein. So wird Bewusstsein für Ihre Marke geschaffen. Dennoch steht bei Bannern v.a. die Handlungsaufforderung im Mittelpunkt. Das Logo wird am besten am Rand platziert, um beispielsweise nicht vom Call-to-Action abzulenken.

Der Claim (oder auch Werbeversprechen) zieht mit attraktiven Angeboten die Aufmerksamkeit auf sich. Hier werden Nutzen versprochen, die eingehalten werden müssen. Beispiele sind Preise, Rabattierungen oder anderweitige Versprechen. Die Schrift sollte nicht länger als 4 Zeilen und nicht kleiner als 10pt sein.

Der Call-to-Action muss zum Klicken einladen. Zum Fokuspunkt des Werbemittels wird er durch eine kontrastreiche Farbgebung. Wichtigste Grundregel ist hier: Ohne Handlungsaufforderung keine Handlung. Es braucht also klare Formulierungen wie „zum Download“, „Erfahre mehr“ etc.

3. Schlichtheit überzeugt auf die Schnelle

Bei der Gestaltung eines Werbebanners muss daran gedacht werden, dass User das Werbemittel wohl nicht länger als eine Sekunde betrachten werden. Starkes Blinken und schreiend grelle Farbkombinationen sorgen schnell für Ablehnung und eine Vermeidungshaltung bei Nutzern. Schlichtheit dagegen vermittelt Eleganz und Seriosität.

4. Animierende Animationen

Das kurze Aufmerksamkeitsfenster der Nutzer wird durch dezente Animationen umgangen. Subtil, aber wirksam sind kleine Bewegungen, die die Werbeaussage unterstützen, ohne durch exzessive Bewegungen von ihr abzulenken.

In der Praxis zeigen animierte Banner i.d.R. eine bessere Leistung als statische. Vorgabe ist dabei, dass die Animation max. 30 Sekunden dauert und danach stillsteht. Auf dem letzten Frame müssen also alle notwendigen Elemente (v.a. Call-to-Action) zu sehen sein.

5. Der Sache einen Rahmen bieten

Unsere Augen werden nicht nur von Bewegung magnetisch angezogen, sondern auch von Rahmen. Der Rand des Banners muss also klar definiert sein. Entweder durch eine Grafik, die bis zu den Ecken reicht, einen flächigen Hintergrund, der sich vom Rest der Webseite absetzt oder durch einen grauen Rand (1 Pixel Breite), wenn das Werbemittel einen weißen Hintergrund nutzt.

6. Einheitlicher Markenauftritt

Einheitlichkeit bei Bannerwerbung meint nicht nur ein konstantes Look&Feel der Werbemittel, sondern betrifft auch die nachgelagerte Landingpage. Kein Kunde will das Gefühl haben sich „zu verlaufen“, wenn er auf ein Banner klickt. Produkt-/Markenname, Logo, Verkaufsversprechen, bzw. Angebot – all diese Punkte will ein User auf der Seite schnell wiedererkennen.

7. Stock Image oder Shock Image?

Der Einsatz von Bildern in Werbebannern ist mit Vorsicht zu genießen. Natürlich muss das Produkt zu sehen sein, für das geworben wird. Hintergründe mit Mood-Shots sind aber nicht nötig. V.a. wenn dazu austauschbare, Allerwelts-Stock-Fotos genutzt werden, die keinen Mehrwert liefern.

Die Devise: Nur relevante Bilder und Grafiken einsetzen, die die Botschaft unterstreichen. Erfolgreiche Werbebanner kommen auch mit schlichten Hintergründen aus, wenn dafür intelligente Texte und ansprechende Typografie zum Einsatz kommen.

Und nun? Kann der Startschuss für erfolgreiche Bannerwerbung fallen!

Wen es schon in den Designer-Fingern juckt, der findet alle wichtigen Dateiformate und technischen Spezifikationen (Formate, Größe, etc.) in unserem Factsheet.

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