Sprechen Sie Marketing? TKP, GRP, ROI,… Diese drei-buchstabigen Bezeichnungen meinen keine amerikanischen Geheimdienste oder Abkürzungen für polizeiliche Behörden, sondern sind Buzz-Words des Online-Marketing.

Mit uns behalten Sie den Überblick im Begriffs-Dschungel! Hier lernen Sie das kleine 1×1 der Marketing-Abkürzungen und finden auf einen Blick die wichtigsten Begriffe zur Planung und Auswertung einer Werbekampagne.

Planung Zentrale Begriffe für eine Kampagnen-Planung:

USP
(Unique Selling Proposition)
Das USP bezeichnet das Alleinstellungsmerkmal eines Produkts, durch das es sich deutlich von der Konkurrenz abgrenzt. Zu übersetzen wäre dies als „veritabler Kundenvorteil“.
Targeting Targeting ermöglicht, dass Werbung nur themenrelevanten Nutzerkreisen angezeigt wird.
Einen ausführlicheren Artikel zum Thema finden Sie hier.
Branding Unter Branding versteht man den Aufbau und die Weiterentwicklung einer Marke sowie alle Maßnahmen, die dazu dienen eine Marke und/oder ein Produkt bekannter zu machen und Vertrauen aufzubauen.
Werbedruck Der Werbedruck beschreibt die Intensität, mit der Werbung auf eine Zielgruppe einwirkt. Ein erhöhter Werbedruck kann v.a. bei Branding-Kampagnen erfolgreich sein.
Streuverluste Der Streuverlust einer Kampagne misst Adressaten, die durch ein Werbemittel zwar erreicht werden, die aber nicht zur definierten Zielgruppe gehören. So können bei der Verbreitung von Webemitteln überflüssige Kosten entstehen. Streuverluste gilt es also möglichst zu minimieren.
SEO
(Suchmaschinen-
optimierung)
SEO bezeichnet Maßnahmen, die dazu führen, dass eine Webseite in den unbezahlten Suchergebnissen (auch organisch genannt), eine höhere Position erhält.
SEA
(Suchmaschinen-
Werbung)
Als SEA wird das Schalten von kostenpflichtigen Suchanzeigen bezeichnet, die in Suchmaschinen über bzw. neben den organischen Suchergebnissen angezeigt werden.
POS
(Point-of-Sale) 
Mit dem Point of Sale wird die Einkaufsstelle aus Sicht des Konsumenten beschrieben.
Aus Verkäuferperspektive spricht man dabei vom Point of Purchase.

Kosten Die wichtigsten Begriffe für Kostenprognosen:

TKP
(Tausend-Kontakt-Preis)
Der TKP, manchmal auch Tausenderpreis (im Englischen CPM), dient als Kennzahl in der Mediaplanung. Er zeigt an, welcher Kosteneinsatz für eine Werbemaßnahme nötig ist, um 1000 Personen der Zielgruppe per Sichtkontakt zu erreichen.
Ad-Impressions Ad-Impressions dienen im Onlinebereich, z.B. bei Bannerwerbung, als Kennzahl, um die Häufigkeit von Einblendungen und somit die Kontakte mit der Zielgruppe zu messen. (Vergleiche TKP)
CPC
(Cost per Click)
CPC bezeichnet den Klickpreis bei Onlinewerbung. Diese Abrechnungsmethode kommt vor allem bei bezahlten Suchanzeigen zum Einsatz und gibt die Kosten an, die pro Klick verursacht werden.
CPA
(Cost per Action)
Bei einem CPA-Kostenmodell verursacht der Kunde Kosten durch unterschiedliche Aktionen. Diese gehen über das bloße Anklicken eines Banners hinaus und können unterschiedlich definiert werden. z.B. Download eines E-Papers oder Anmeldung zu einem Newsletter.

Erfolg Begriffe zur Auswertung eines Kampagnen-Erfolgs:

ROI
(Return on Investment)
Der ROI ist eine Kennzahl zur Messung der Rendite einer Werbemaßnahme. Diese berechnet sich am Gewinn im Verhältnis zum eingesetzten Kapital und bemisst, ob sich die Investition zur Kundengewinnung gelohnt hat.
Conversion Die Conversion beschreibt die Umwandlung einer Zielperson in einen neuen Status. Oftmals werden Conversions als Umwandlung eines Interessenten in einen Kunden definiert. Möglich sind aber auch Aktionen wie Newsletter-Anmeldungen, Registrierungen oder ein PDF-Download.
Der Erfolg bemisst sich durch die Conversion-Rate, die das Verhältnis zwischen Werbekontakten und Conversions beschreibt.
Share of Market Der Share-of-Market, zu Deutsch Marktanteil, gibt den wert- oder mengenmäßigen Anteil eines Produkts am gesamten Marktvolumen an. Wie viele der gesamt verfügbaren Flächen beispielsweise in einem bestimmten Zielgebiet belegt werden. Der Share of Market wird dabei in Prozent angegeben – niedrig (10 %), mittel (15 %), hoch (20 %).
Gross Rating Point (GRP) Der GRP dient als Maß für den Werbedruck und beschreibt die Brutto-Reichweite eines Werbeträgers in Prozent innerhalb des Zielgruppenpotenzials. Er eignet sich besonders für die Auswertung von TV-Kampagnen.

 

 

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